Warum Wunschdenken häufig viel stärker als die harten Fakten des Lebens ist

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Wie Sie vielleicht schon wissen, ging ich nach dem Vordiplom (BWL an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) für 1 Jahr nach Limerick, Irland.

Dort studierte ich unter anderem Sozialpsychologie an der Universität von Limerick.

Der Kurs war der Hammer.

Noch heute erinnere ich mich an die vielen Studien und Experimente, die wir vor Ort durchführten. Keiner der Studenten und keiner der Professoren, Doktoren, Assistenten und Mitarbeiter war vor uns sicher.

(Ja, nach einigen Monaten verschlossen Mitarbeiter ihre Türen, taten so als ob sie nicht da wären, gingen durch die Hintertür raus und unsere Mitkommilitonen nahmen Reißaus, wenn Sie uns kommen sahen. Das erheitert mich heute noch.)

Aber was mir am meisten im Kopf hängen blieb, sind die wissenschaftlichen Studien über die psychologischen Wirkmechanismen der sog. „Ja-Straße“.

Monologisches versus Dialogisches Denken und die schmerzhaften Folgen

X Prozess - Die Dialog Ethik - Steinmann - Lorenzen - Luschas

Unser Fundament ist die von Apel, Lorenzen, Habermas, Steinmann entwickelte dialogische bzw. kommunikative Ethik

Monologisches Denken („ich, ich, ich“) ist nicht wissenschaftlich.

Dialogisches Denken („wir, wir, wir“) ist wissenschaftlich.

Wenn Sie wissenschaftlich vorgehen wollen, dann denken Sie nicht: „Ich bin total davon überzeugt, dass meine systemische Ausbildung alles schafft und alles kann“ (ja, sogar Kaffeekochen) oder „Ich weiß, dass das Systemische der größte Bockmist ist“.

Echte Wissenschaft bedeutet, dass Ihre Gedanken, Überzeugungen, Annahmen, Vorurteile etc. nur Hypothesen sind. Und die müssen dann von Ihnen in der Realität dialogisch immer wieder auf Relevanz und Richtigkeit überprüft werden.

Sonst verhalten Sie sich unvernünftig.